Sonntag, 7. Mai 2017

zwei Außenbaustellen zur gleichen Zeit

Es ging voran, hinter unserem Haus. Alles begann mit der Frage, wohin denn das Becken unter dem Außenwasserhahn entwässern soll. Eigentlich müsste man gleich Nägel  mit Köpfen machen und die Rohre zur Dachentwässerung legen und das Becken dort anschließen. Dann gleich bei der Gelegenheit den Bereich um unseren Hinterausgang pflastern... und schon siehts wieder aus wie ein Schlachtfeld, mit Schützengräben und Geröllhaufen.... Aber nicht mehr lange, es kann nur besser werden!
Schön Fotos machen von den Rohren und die Kabel und Lehrrohre nicht vergessen...
Das Ergebnis, vorerst: Untergrund verdichtet und mit Recyclingschotter angefüllt, Betonrohre für die Balkonsäulen gesetzt. Der nächste Schritt ist Borde setzen.

Die andere Baustelle spielte sich am Nordgiebel ab:
Hier wurde das Mauerwerk von Efeu befreit, lose Steine wieder vermörtelt, die Fugen ausgeworfen und schließlich verputzt. Dann wird noch gestrichen, mit dem Streichkalk, der sich innen schon bewährt hat. Mit der selbst gemischten Kalkfarbe bin ich außen nicht zufrieden, sie scheint sich langsam vom Putz abzuwaschen...



Sonntag, 23. April 2017

harte Fliesen, komische Rohre und gelber Lehm

Es ging voran in der Küche:
Über die Hälfte der grauen Fliesen wurde verlegt. Wie es aussieht, werden sie wohl aufs Stück reichen... Allerdings bleibt dann nichts mehr für den Sockel übrig. Da wir die Fliesen als Restposten mal über eBay Kleinanzeiger bekommen haben und der Hersteller Mosa zwar gut, aber nicht gerade günstig ist, müssen wir uns was anderes überlegen.

Das Erdgeschoss-WC wird bald freigegeben:
fast fertig, unser schönes WC

bereit für ein Siphon, so lang wie ein Didgeridoo.
Es wurde das Klo montiert, Waschbecken und die Amaturen+ Eckventile. Nur der Siphon vom Waschbecken konnte noch nicht beendet werden, weil der Abwasseranschluss derart tief sitzt, dass das längste Tauchrohr (=das senkrechte Rohr unterm Waschbecken), welches man kaufen kann gerade so reicht. Wie das dann aussehen wird mag ich mir noch nicht gern vorstellen. Und wer hat die Anschlüsse gesetzt? Eine Sanität-Fachfirma. Das bestätigte uns darin, in Zukunft solche Sachen (wie vieles andere auch) nicht mehr als wirklich nötig in fremde (=teure) Hände zu geben. Bisher haben nur der Fensterbauer und der Estrichleger einwandfreie Arbeit abgeliefert. Der Lehmbauer hatte so seine Schwierigkeiten, ebene Flächen herzustellen und musste nacharbeiten, der Installateur war sehr teuer und nicht besonders schnell. (Sehr gute Ergebnisse gabs vom Elektriker und vom Zimmerer=) )

Im Kinderzimmer sind die Wände gestrichen, einmal Vollton Gelb und einmal gelb abgetönt, Lehmfarbe von Kreidezeit.
Damit ist dieser Raum fast fertig. Er muss jetzt auf die anderen Räume warten, bis überall die Dielen liegen und geschliffen+ geölt sind. Die Fensterlaibungen aus Holz folgen dann ebenfalls.

Hinter dem Haus liegen nun Pflasterklinker direkt aus der Ziegelei, es folgen noch Rohre, Granitborde, Recyclingschotter, Container, ein Minibagger und ein Rüttler, dann haben wir, meine Eltern und Brüder wieder genug Spielzeug für Draußen!

Sonntag, 16. April 2017

Dielen zu Ostern

Ostern bei uns bedeutet- ein schönes, langes Wochenende, an dem Zeit für Entspannung UND Baustelle ist=)
So sind jetzt im ersten Zimmer die Fußbodendielen verlegt. Schön, was man aus fürs Brennholz bestimmten Bäumen so alles machen kann. Zu erkennen ist, dass mehrere Bretter von Bläue befallen sind. Wir verwenden deshalb ein leicht eingefärbtes Öl.


Weiterhin wurde am EG-WC weitergearbeitet (Verfugen, Decke streichen, Fliesen an die Decke der Duschnische kleben), Zargen für WC und Küche feingeschliffen und geölt, Beleuchtungsexperimente in der Küche gemacht. Die Küche bekommt aufgrund ihrer speziellen Decken- und Schranksituation ein ausgetüfteltes Beleuchtungskonzept...=)




Freitag, 3. März 2017

Übernachten in der Schäferhütte


Als das Stroh für die Schweine eingestreut war, gönnten wir uns ein Probeliegen. Dabei entstand die Idee, noch so ein Häuschen zu bauen, etwas größer aber von der Form her genau so. So könnten dann Radreisende, die auf dem Elbradwanderweg bei uns vorbei kommen, minimalistisch und naturnah übernachten.

Also keine "Pension" oder "Ferienwohnung" sondern nur ein Zelt aus Holz und alten Dachziegeln. Isomatte und Schlafsack sind vorausgesetzt.
Ohne Strom, Zimmerservice, Luxus-WC oder Reservierung, dafür aber für sich, inmitten einer verträumten Streuobstwiese an der Elbe morgens dem Nebel zusehen...

Mir macht es Spaß, solche eigenwilligen Häuschen zu bauen, das Holz dafür hab ich da und die passende Wiese gibt es auch. Kann sein, dass das Projekt noch in dieser Saison verwirklicht wird!

Einen Preis pro Übernachtung wird es nicht geben. Das soll einzig auf Spendenbasis funktionieren.

Sonntag, 19. Februar 2017

Lehmfarbe

Alle helfen mit.

´Die Farben wein (vollton) und pistazie (1:1 mit weiß).
An diesem Wochenende wurden die ersten Wände mit Lehmfarbe von Kreidezeit gestrichen. Als erstes haben wir uns gefreut, dass sehr farbig leuchtende, kräftige Flächen möglich sind, anders als bei Kalkfarbe, wo alles irgendwie pastellig ist. Das Pulver ist sehr ergiebig, wir haben mit der Farbe wein ohne zu sparen das anderthalbfache der angegebenen Fläche streichen können. Von unserem Naturbaustoffhändler haben wir noch eine ovale Streichbürste dazu erworben, mit der es sich gut arbeiten ließ. Interessant ist auch, dass es beim Streichen im Raum wenn, dann nur leicht nach Lehm riecht, eine ganz andere Welt als so manche Chemiebrühe mit super-Strahlkraft.
Schade, dass das Wochenende schon wieder vorbei ist. Wir haben jetzt richtig Freude am Lehmfarbe streichen gefunden und freuen uns schon auf die anderen Farben gelb, lehmbraun und caramel.

Samstag, 18. Februar 2017

zwei neue Tiere

zuerst: ein Häuschen. Und dann einen Zaun. Das Weidezaungerät kam just-in-time noch gerade rechtzeitig per DPD. Puh! Jetzt ist ein guter Funke drauf.

Da kommen sie angereist, die neuen Tiere.

Es sind..... Schweine! Zwei Eber, Mischlinge aus Wildschwein, Hängebauchschwein, Mangalitza,..? Hier zu sehen auf einem ersten Erkundungsgang, allerdings ausserhalb ihres Geheges. Der E-Zaun war zu weit auseinander.

Neugierig wird die Wiese und das winterliche Gemüsebeet erkundet. Mal sehen, ob sie die Nacht auch in ihrem Stall verbringen oder im Freien schlafen.

Dienstag, 7. Februar 2017

Tyto alba

Dieses schöne Tier wohnt und jagt bei uns!
Als ich in der Dämmerung zum Hühnerstall ging, saß die Schleiereule (Tyto alba) auf der Tür, um Mäuse zu jagen. Heute nun ging ich mit Tochter auf dem Arm vorsichtig einen anderen Weg zum Hühnerstall. Wir konnten sie relativ nah beobachten, wie sie aus unserer offenen Blechgarage flog. Das Töchterchen bemerkte, dass man die Eule nicht streicheln kann, da sie ja wegfliegt. Vielleicht klappt es und ich kann selbst ein paar Fotos von der Schleiereule schießen. Kann sein, dass sie ihr Quartier auch bei uns auf dem Dachboden hat. Eulen sind okay, Waschbären nicht. Auch wenn das Dach mal erneuert wird, soll es immer Öffnungen für Eulen geben.
Somit ist die Liste der besonderen Tiere auf unserem Grundstück wieder etwas länger geworden: Eule, Igel, Blindschleiche, Waschbär,....äh, Ratten.... Wühlmäuse.... naja, reicht.