Sonntag, 23. April 2017

harte Fliesen, komische Rohre und gelber Lehm

Es ging voran in der Küche:
Über die Hälfte der grauen Fliesen wurde verlegt. Wie es aussieht, werden sie wohl aufs Stück reichen... Allerdings bleibt dann nichts mehr für den Sockel übrig. Da wir die Fliesen als Restposten mal über eBay Kleinanzeiger bekommen haben und der Hersteller Mosa zwar gut, aber nicht gerade günstig ist, müssen wir uns was anderes überlegen.

Das Erdgeschoss-WC wird bald freigegeben:
fast fertig, unser schönes WC

bereit für ein Siphon, so lang wie ein Didgeridoo.
Es wurde das Klo montiert, Waschbecken und die Amaturen+ Eckventile. Nur der Siphon vom Waschbecken konnte noch nicht beendet werden, weil der Abwasseranschluss derart tief sitzt, dass das längste Tauchrohr (=das senkrechte Rohr unterm Waschbecken), welches man kaufen kann gerade so reicht. Wie das dann aussehen wird mag ich mir noch nicht gern vorstellen. Und wer hat die Anschlüsse gesetzt? Eine Sanität-Fachfirma. Das bestätigte uns darin, in Zukunft solche Sachen (wie vieles andere auch) nicht mehr als wirklich nötig in fremde (=teure) Hände zu geben. Bisher haben nur der Fensterbauer und der Estrichleger einwandfreie Arbeit abgeliefert. Der Lehmbauer hatte so seine Schwierigkeiten, ebene Flächen herzustellen und musste nacharbeiten, der Installateur war sehr teuer und nicht besonders schnell. (Sehr gute Ergebnisse gabs vom Elektriker und vom Zimmerer=) )

Im Kinderzimmer sind die Wände gestrichen, einmal Vollton Gelb und einmal gelb abgetönt, Lehmfarbe von Kreidezeit.
Damit ist dieser Raum fast fertig. Er muss jetzt auf die anderen Räume warten, bis überall die Dielen liegen und geschliffen+ geölt sind. Die Fensterlaibungen aus Holz folgen dann ebenfalls.

Hinter dem Haus liegen nun Pflasterklinker direkt aus der Ziegelei, es folgen noch Rohre, Granitborde, Recyclingschotter, Container, ein Minibagger und ein Rüttler, dann haben wir, meine Eltern und Brüder wieder genug Spielzeug für Draußen!

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